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TEUFELSDRECK
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Herkunft:Mittlerer und Ferner Osten.Aussehen:Teufelsdreck wird aus einer 2 bis 3 m hohen Staude gewonnen, die wie eine überdimensionale Fenchelstaude aussieht.Zum Würzen verwendete Teile:Die getrocknete, harzige Milch, die man aus den Stengeln gewinnt.Im Handel erhältlich:Teufelsdreck (als wachsähnlichen Klumpen oder pulverisiert) bekommt man auf Bestellung in Apotheken und in Spezialkräutergeschäften.Gesundheitlicher Wert:Naturheilmittel gegen Blähungen und Koliken.Geschmack:Teufelsdreck schmeckt in größeren Mengen widerlich scharf und stinkt wie verfaulter Knoblauch. Ein Hauch davon gibt Gerichten aber einen interessanten Hautgout, der in vielen Ländern Asiens geschätzt wird.Mit Teufelsdreck würzt man:
Würzkombinationen mit Teufelsdreck:Er paßt, wenn man ihn mag, zu allen östlichen Gewürzen.Teufelsdreck-GeschichteWie sich die Geschmäcker doch ändern! Das Gummiharz mit dem sprechenden Namen Teufelsdreck ist der beste Beweis dafür: Kaum zu glauben, daß dieses Gewürz, das für unsere Nasen wie fauliger Knoblauch stinkt, früher ausgesprochen beliebt war. Zum Beispiel bei den Römern, die es sich für teures Geld aus Asien kommen ließen. Aber noch im vorigen Jahrhundert, so weiß der Eßphilosoph Eugen von Vaerst zu berichten, galt Teufelsdreck als Geheimtip für Feinschmecker: Potenzierte Gourmands, so schreibt er, bestreichen die Schüssel, in der Lamm serviert wird, mit ein wenig Assafoetida von der Größe eines Stecknadelkopfs.Heute wird Teufelsdreck bei uns in der Küche nicht mehr verwendet. Nur im asiatischen Raum, zum Beispiel in einigen Regionen Indiens und Persiens schätzt man ihn zum Würzen von Gemüse und als Verdauungsmittel. Dort wird er freilich in so winzigen Mengen gebraucht, daß der faulige Geschmack nicht durchdringt: Die Gerichte erhalten einen interessanten Hautgout, den manche Kenner der asiatischen Küche als angenehm beschreiben. Vielleicht versuchen Sie es mal mit Teufelsdreck und würzen Ihren Lammbraten mit einem Stück in Stecknadelgröße. Zu haben ist er nämlich immer noch bei uns. In Apotheken und Spezialkräutergeschäften. Nicht wegen seines Geschmacks, sondern weil er in der Naturheilkunde als ein wirksames Mittel gegen Krämpfe, Koliken und Blähungen verwendet wird. | |
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